Rückschau Barcamp RheinMain in Wiesbaden – der zweite Tag (Sonntag) #bcrm12


Nachdem ich am ersten Tag zu spät kam, stand ich früher auf und war rechtzeitig zum Frühstück und zur Barcamp-Sessionplanung vor Ort. Überall sah man bei den Dating-FAQ-Sessionbeteiligten ein Lächeln und Schmunzeln, der Hashtag „#Ananas“ war nun übergegangen und bestimmte bei vielen Zwischenrufen mitunter das Bild des Barcamps. Selten hab ich so ein Barcamp erlebt, bei dem am zweiten Tag so viel Lachen, Humor und glückliche Augen einander anblickten.

Romy und ich stellten uns auch an, um eine gemeinsame Session über RotationCuration vorzustellen, aber dazu später mehr. Am zweiten Tag ist generell bei Barcamps mit einer höheren Sessiondichte zu rechnen und dem war auch so, viele Barcamper stellten weitere Sessions vor, so dass ein weiterer Sessionslot hinzugefügt werden musste. Und genau das macht ein Barcamp aus.

Die erste Session des Tages in die ich ging, war mit „Der arabische Frühling – Wie Social Media die Erzählung vom Krieg verändert“ betitelt. Thomas Zimmerling (@tzimmerling) präsentierte viele erstaunliche Fakten und wie wir zum Teil durch die vielen medialen Eindrücke auf meist skurille und schreckliche Bilder „abgestumpft“. Auch die Diskussion über Möglichkeiten, wie die Zukunft aussehen kann war klasse.

Nach der sehr lustigen und inspirierenden „Dating-FAQ“-Session folgte zum Glück die Fortsetzung von Mika. „Dating FAQ 2.0 #ananas“ war der Titel und es kamen einige weitere Teilnehmer hinzu, die von den Erzählungen vom Vortag gehört hatten und interessiert waren:

Mika bei "Dating-FAQ"-Session

Mika bei „Dating-FAQ“-Session

Wie man an den Fotos sehen kann, wurde sehr viel gelacht, diskutiert und über verschiedene Flirtingaktionen oder Herangehensweisen ausgetauscht:

datingsessiontag2_01

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Auch während der Session haben wir über weitere mögliche Pläne gesprochen und auch getwittert, sogar ein Datingplatform-Unternehmen aus Hamburg meldete sich via Twitter. In wie weit dies Früchte tragen wird, ist noch offen. Aber weitere Ideen wie ein Blog sind derzeit am Entstehen.

Danach hatte ich meine eigene Session, „Social Media im Real-Life„, die ich auch mal beim mobileCamp in Dresden und beim Barcamp in Karlsruhe auch gegeben habe. Sehr spontan und bisher ohne Konzept, aber dafür mit einem vollen Raum diskutierten wir über die Veränderungen, die uns mit den Werkzeugen der sozialen Netzwerke einnehmen oder auch verändern:

Foto von @Roquane aufgenommen

Foto von @Roquane aufgenommen

Foto von @fischimglas

Foto von @fischimglas

Danach gab es wieder Mittagessen, diesmal leckeres Chili-con-carne, auch hier gab es wieder eine lange Essensschlange:

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Nach dem Mittagessen gab es die Session „Rotation Curation – Was ist das #Rocur“ mit Romy und mir. Romy präsentierte „We are HH – Hamburg“ und wie Rotation Curation begann, ich erzählte wie Ali im August beim Webmontag mir mitteilte, warum wir RotatinCuration nicht auch in Frankfurt machen – also startete relativ kurzfristig „We Are FFM – Frankfurt„.
Oliver Gassner erklärte auch einige Ideen, wie sie zukünftig sowas in Baden-Wüttemberg durchführen wollen oder auch derzeit am planen sind.

Session "RotationCuration" mit mir und Romy

Session „RotationCuration“ mit mir und Romy

RotationCuration

RotationCuration

Nach der kleinen Session ging es mit Romy’s Session „Wir sind alle Trolle“ weiter. Auch diese war sehr besucht und für Diskussionsstoff wurde gesorgt, weil die Definition eines „Trolls“ unterschiedlich gedeutet wird.

Ich bin kurz danach nach Hause gefahren, weil ich noch andere Dinge erledigen musste. Aber ich bin mit so vielen Eindrücken, Erlebnissen und Erinnerungen nach Hause gefahren, wie ich es bei fast keinem anderen Barcamp erlebt habe. Ein riesengroßes Dankeschön an die Veranstalter vom Barcamp RheinMain in Wiesbaden daher und ein Lob an die Durchführung, an die Deko, an die Atmosphäre und den Veranstaltungsort.

Und hier der Link zum Barcamp: http://2012.barcamp-rheinmain.de/

Die wundervollen Fotos hier (sofern nicht anders gekennzeichnet) stammen von Stanislav Müller.